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Malteser aus Rheine unterstützen das Hammer Forum
Samstag, 05.05.12, 0.30Uhr Uhr: Peter Franke, Wolfgang Muschner und Robin Ludwig, Helfer der Malteser Rheine, treffen sich an der Malteser -Unterkunft. Mit einem Krankentransportwagen machen Sie sich auf den Weg zum Flughafen nach Frankfurt.
In guter Tradition fahren die Malteser aus Rheine wieder einmal einen Krankentransport für das Hammer Forum. Diesmal geht es darum eine drei Jahre alte Patientin vom Fughafen abzuholen und auf die Kinderstation des Mathias-Spital Rheine zu bringen. Die Dreijährige kommt über die Hilfsorganisation des Hammer Forums e.V., welche sich seit 1991 um verletzte und verwundete Kinder aus Kriegsgebieten kümmern.
Frühmorgens erreichen die Helfer ohne Zwischenfälle den Flughafen. Hier warten bereits andere Helferinnen und Helfern verschiedener Malteser Gliederungen um ebenfalls kleine Patienten zu ihren Zielorten zu bringen. Alle freuen sich auf das obligatorische gemeinsame Frühstück. Diesmal muss es aber kürzer ausfallen, denn das Flugzeug ist überraschenderweise früher eingetroffen.
Nach Erledigung der Formalitäten machen sich die Malteser aus Rheine mit dem Kind auf den Rückweg. Zielort: das Mathias Spital in Rheine. Die Rückfahrt und Betreuung des kleinen Patienten verläuft reibungslos. So können sie gegen 11.40 Uhr, drei Stunden früher als geplant, das Kind in die Obhut des Pflegepersonals übergeben.
Müde aber glücklich über den reibungslosen Transport können die Malteser Peter Franke, Wolfgang Muschner und Robin Ludwig den Heimweg antreten.
„Für die Malteser aus Rheine ist es seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit mindestens einmal im Jahr diese besonderen Krankentransporte durch zu führen“, so Holger Böse, Stadtbeauftragter aus Rheine. „Die Zusammenarbeit ist hoch professionell und unseren Helfern bereitet es viel Freude ihr erlerntes Wissen und Fähigkeiten einzusetzen.“
Die Malteser Rheine wünschen den zehn Kindern, die an diesem Tag in Frankfurt angekommenen und auf einzelne Krankenhäuser und Pflegefamilien verteilt wurden, eine gute Genesung und eine gute Zeit in Deutschland.
Das Hammer Forum ist zurzeit mit über 400 Helfern in Deutschland und im benachbarten Ausland tätig. Die momentanen Einsatzorte des Hammer Forums sind in Eritrea, in Guinea, im Jemen, im Kongo, in Sri Lanka und in Uganda. |
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Helferfortbildung im Sauerland |
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Malteser Helferfortbildung im Sauerland
Helferinnen und Helfer der Malteser Ochtrup, Metelen und Rheine absolvierten umfangreiches Fortbildungswochenende am Sorpesee im Sauerland.
Am vergangenen Freitag trafen sich sich 28 Helfer der Malteser Ochtrup, Metelen und Rheine in Steinfurt. Sie machten sich auf eine Reise ins Sauerland an den Sorpesee um dort gemeinsam ein Fortbildungswochenende zu verbringen.
In der Jugendherberge angekommen, ging es nach der Zimmerverteilung und einem Abendessen gleich mit der Fortbildung los. Ein Kollege, Lehr-Rettungsassistent der Dortmunder Feuerwehr, unterrichtete die Gruppe zum Thema „Medikamente im Rettungsdienst“. Für die Helfer ist es wichtig zu wissen welche Medikamente bei den unterschiedlichsten Einsatzfällen für den eintreffenden Notarzt vorzubereiten sind. Damit kann ein flüssiger Ablauf bei der Erstversorgung des Patienten erreicht werden. Dazu gehöret auch das Wissen um die therapeutischen Erfolge und mögliche Nebenwirkungen der Medikamente.
Nach einem guten Frühstück ging es am Samstagvormittag weiter mit dem Thema „Standards im Rettungsdienst“. Da es auch im Bereich des Rettungsdienstes immer mehr zu einer europäisch einheitlichen Vorgehensweise bei der Behandlung von Notfallerkrankungen und Verletzungen kommt, wurden die Lehrgangsteilnehmer über die neusten Richtlinien und Verhaltensweisen informiert.
Am frühen Nachmittag konnten dann diese gleich in einer praktischen Übung im Gelände umgesetzt werden. Bei einem simulierten Grillunglück mit einer Jugendgruppe kam es zu einer Explosion. Eine Reihe von Schwer- und Brandverletzten sowie einige Leichtverletzte mussten von den Helfern versorgt werden. Zusätzlich wurden die „Patienten“ zum Abtransport an einem eingerichteten Behandlungsplatz gebracht und für die Fahrten ins Krankenhaus vorbereitet werden.
Am Ende der Übung würde es dann für die Malteser gemütlich. Der Grill wurde jetzt wirklich angeheizt und es gab für jeden noch Grillspezialitäten. Bei der anschließenden Brauereibesichtigung einer kleinen Privatebrauerei lernten die Teilnehmer noch etwas über die Geschichte des Bierbrauens.
Am Sonntagvormittag wurden anhand von praktischen Fallbeispielen in und um die Jugendherberge herum einige realistische Unfall- und Erkrankungserscheinungen nachgestellt. In Kleingruppen mussten die Malteser Helferinnen und Helfer
zielgerecht und realistisch die Situationen bewältigen.
Nach dem Mittagessen in der Jugendherberge unterrichtete der Malteser Ortsarzt, Herr Christoph Jungeblut, die Gruppe noch zum Thema EKG Kunde.
Die Malteser kehrten am Sonntagabend ein wenig müde, aber mit vielen positiven Eindrücken und einer Menge neuem Wissen in ihre Unterkünfte zurück.
„Es war ein sehr gut organisiertes und erfolgreiches Wochenende, welches von den Kollegen Andre Berning und Florian Wallenstein aus Rheine exzellent vorbereitet wurde.“ so Holger Böse Stadtbeauftragter aus Rheine. „Wir haben eine Menge gelernt und uns als Mitglieder der Einsatzeinheit des Landes NRW (BMS04) auf die uns vor uns liegenden Einsätze vorbereitet.“ Alle Teilnehmer waren sich einig: Eine Wiederholung eines solchen Fortbildungswochenendes im nächsten Jahr wäre für jeden Helfer eine gute Sache.
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Sanitätsdienst bei der Westfalenschau 2012
Rettung in letzter Minute.
Malteser betreuten bei der Wirtschaftsschau in Rheine mehr als 10.000 Besucher.
Erst am vergangenen Mittwochvormittag, 18.04.2012, klingelte das Telefon beim Malteser e.V. Rheine. Am anderen Ende war der Veranstalter der Rheiner Wirtschaftsschau: "Wir haben ein Problem und brauchen ihre Hilfe!“, berichtete der Veranstalter. „Die Hilfsorganisation, die eigentlich am kommenden Wochenende bei der Rheiner Wirtschaftschau den Sanitätsdienst übernehmen sollte, hat uns kurzfristig eine Absage erteilt."
Die Bürokraft der Malteser konnte dem Veranstalter keine sofortige Zusage geben. Mit dem Hinweis, dass ein Großteil der Helfer an diesem Wochenende auf einer Fortbildung im Sauerland sei, gab Sie ihm die Diensthandynummer von Manfred Meier.
Manfred Meier, verantwortlich für den Bereich der Sanitätsdienste, gab nach einem kurzem Telefonat eine verbindliche Zusage an den Veranstalter. Er setzte dann alle Hebel in Bewegung um diesen Dienst noch in letzter Minute zu organisieren, was auch gelang.
“Wir sind froh, solche flexiblen und einsatzbereiten Helfer bei uns zu haben“, so Manfred Meier. „Zudem hatten wir, dank unseres umfangreichen Fuhrparks, auch noch die notwendigen Fahrzeuge zur Verfügung.“
Die Malteser stellten bei der Rheiner Wirtschaftschau während der gesamten Veranstaltung den Sanitätsdienst mit Helfern und Fahrzeugen sicher. Damit waren die Auflagen des Ordnungsamtes erfüllt und die Westfalenschau 2012 konnte beginnen.
„Es war schon eine erhebliche Leistung von unseren Helfern einen solchen Dienst kurzfristig vor Ort sicher stellen zu können.“ so Holger Böse Stadtbeauftragter der Malteser. „Zumal sich am besagten Wochenende ein grosser Teil der Helfer auf einer Fortbildung für ein Rettungs- und Katastrophen-Einsatz im Sauerland befanden.“
Für die Malteser Rheine war es jedenfalls auch eine Ehrensache einmal der Wirtschaft in Rheine helfen zu können, aus deren Reihen auch einige Firmen die Arbeit der Malteser unterstützen.
Das Freigelände und die Ausstellungszelte wurden regelmässig durch Fusstrupps abgegangen um nach dem Rechten zu sehen und Präsenz zu zeigen.
Trotz des guten Andrangs an Besuchern gab es erfreulicherweise keine besonderen Vorkommnisse.
Einzig das Aprilwetter und die niedrigen Temperaturen sorgten für ungemütliche Momente bei dem Dienst. So musste der ein oder andere Kaffee zum Aufwärmen sein "Leben" lassen.
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Jahreshauptversammlung der Malteser Rheine
Das Jahr 2011 war Erfolg- und Arbeitsreich für die Malteser Rheine
Mit der traditionellen, gemeinsamen Messfeier in der St. Antonius Basilika begann am letzten Samstag die diesjährige Jahreshauptversammlung der Malteser Rheine. Die Messe hielt Pfarrer Meinolf Winzeler, Ortspfarrer der Malteser Rheine.
Im Anschluss eröffnete der Ortsbeauftragte der Malteser Rheine, Holger Böse, bei Hues Ecke die Versammlung mit der Begrüßung der Gäste.
Die ersten Grußworte dieses Abends überbrachte die Bürgermeisterin der Stadt Rheine, Frau Dr. Angelika Kordfelder „Wer sich mit der Arbeit der Malteser befasst, der wird sehr schnell fesstellen, dass diese Organisation keine kleine Schar von freiwilligen Helfern ist.“, begann Frau Dr. Kordfelder. „Freiwillige Mitarbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Deshalb verdient sie die Anerkennung von der Gesellschaft, die an diesem Einsatz für Mitmenschlichkeit partizipiert und die sich in vielen Notlagen auf sie verlassen kann.“ 
Grüsse der Malteser Diözesangeschäftsstelle Münster überbrachte im Anschluss Diözesanoberin Dr. med. Gabrielle von Schierstaedt.
Für das THW Rheine sprach der stellvertretende Ortsbeauftragte Martin Forstmann die Gemeinsamkeiten beider Vereine an. Rotkreuzleiter Ulrich Welpelo und Michael Bolten überbrachten die Grüsse des DRK Mesum und hoben die gute Zusammenarbeit hervor. Als weiterer Gast war Dr. Jörg Schwab anwesend. Er sagte, dass er nicht nur die Johanniter represäntiere, denn Aufgrund seiner Tätigkeit im Jakobi-Krankenhaus freue er sich auch, dass das Gesundheitswesen so schönen Nachwuchs habe.
Den Grußworten folgten die Berichte aus den Fachbereichen.
Für den Bereich der Ausbildung konnte die Leiterin Britta Baving-Schröder gute Zahlen vorlegen. „Insgesamt konnten 1368 Teilnehmer im gesamten Bereich von den lebensrettenden Sofortmassnahmen bis hin zu Rettungsdienstfortbildungen geschult werden. Dabei wurden ca. 1000 Arbeitsstunden von den Ausbildern geleistet.“
Für den Bereich der Altkleider waren Herr und Frau Beyer anwesend. In deren Hände hatten die Malteser seit letztem Jahr die Leerung der Altkleidercontainer und Pflege der Stellplätze gelegt. Insgesamt kamen so im letzten Jahr 223Tonnen Altkleiderspenden zusammen.
Leider gab es aber auch einige Probleme mit den kommerziellen Sammelcontainern auf privaten Grundstücken. „Nicht nur wir, sondern auch andere Hilfsorganisationen müssen sich vermehrt Beschwerden über Missstände an diesen kommerziell betriebenen Containern anhören, obwohl wir dafür nicht zuständig sind.“, musste Holger Böse berichten. „Unsere C ontainer sind deutlich und unverwechselbar mit dem Logo der Hilfsorganisation versehen. Sie werden regelmässig geleert und die Plätze gesäubert. Ausserdem können die Spender sicher sein, dass die Malteser Rheine ihre Erlöse aus den Altkleiderspenden unter anderem dafür einsetzen, Rettungsmittel anzuschaffen und Helfer fortzubilden. Damit stehen die Malteser im Notfall der Bevölkerung in Rheine zur Seite.“
„Im vergangenen Jahr haben unsere Helfer an 102 Tagen 3942 Dienststunden bei Sanitätsdiensten geleistet.“, so Manfred Meyer, zuständig für die Sanitätsdienste und Zugführer bei den Maltesern Rheine. „Die Sanitätseinsätze reichten vom Salinenfest über das Scooter-Konzert bis hin zur Kirmes in Rheine. Dazu kamen Einsätze mit der Einsatzeinheit BMS04. Zum Beispiel bei der Frauen Fußball WM in Leverkusen und beim Papstbesuch in Freiburg.“
Als Helfersprecherin fasste Kerstin Hötzel noch einmal das vergangene Jahr aus Sicht der Helfer zusammen. Danach wurde in offener Wahl Maik Krueger von den Anwesenden zum zweiten Helfersprecher gewählt. Über die Jugendarbeit der Malteser konnte Dennis Steinigeweg nur Positives berichten. „Zurzeit haben wir zwei Gruppen mit 18 Mitgliedern. Davon sind drei Gruppenleiter und zwei Gruppenleiterassistenten. Wir haben nicht nur viel Spass bei Freizeitaktivitäten gehabt, unsere Sozialaktion „Mit Schwedenstühlen nach Südafrika“ auf dem Rheinenser Flohmarkt brachte 182,26 € für das AIDS Projekt des Missionarkreises Hl. Kreuz.“ Über die Bereiche Jakobi-Kreis und BBD berichtete Maria Berges in diesem Jahr einmal anders. In Versform trug sie die Aktivitäten und Ereignisse des letzten Jahres vor.
Den Geschäftsbericht des vergangenen Jahres legte Geschäftsführer Ludger Baving vor. Insgesamt stehen die Malteser dank einer vernünftigen Planung und guten Buchführung auf einer stabilen finanziellen Basis. Und so überraschte es auch nicht, dass die Kassenprüfer nichts an den Büchern beanstanden konnten und die E ntlastung aussprachen.
Die Ehrungen von Helferinnen und Helfern durften auch in diesem Jahr nicht fehlen. Diözesanoberin Dr. med. Gabrielle von Schierstaedt nahm die Auszeichnung und Ehrung verdienter Helferinnen und Helfer vor.
Das Dienstalterabzeichen für 30 Jahre Mitgliedschaft erhielt Hildegard Markford.
Wolfgang Muschner wurde für seinen unermüdlichen Einsatz mit der Malteser Einsatzmedaille ausgezeichnet. Mit der Malteser Plakette in Silber wurde Manfred Meyer für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz im Verein geehrt, die Malteser Dankplakette ging an seine Frau Mara für ihre Unterstützung. Ludger Bögge, Ehrenvorsitzender der Malteser Rheine, wurde für seine Verdienste mit der Malteser Plakette in Gold ausgezeichnet.
Der Abend klang danach gemütlich bei einem gemeinsamen Essen aus.

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Einkehrtag der Malteser im Gertrudenstift
Zu einem Einkehrtag trafen sich 27 Frauen und Männer der Malteser Rheine am vergangenen Wochenende im Gertrudenstift.
Der Leitspruch der Malteser lautet seit der Ordensgründung „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“. An diesem Tag ging es aber einmal nicht um die Hilfe, wie man sie von den Maltesern erwartet. Vielmehr stand der Glaube, der die Grundlage des Wirkens der Malteser ist, im Vordergrund.
Der Ortsseelsorger der Malteser Rheine, Pfarrer Meinolf Winzeler, begleitete die Teilnehmer und eröffnete diesen Tag mit einem Gebet. Da an diesem Tag kein Thema vorgegeben war, sollten sie ihre persönlichen Schwerpunkte und Fragen für diesen Tag aufschreiben. Anschliesend, in einer Gesprächsrunde unter der Leitung von Pfarrer Winzeler, ergaben sich daraus gemeinsame Schwerpunkte, welche die Tagesthemen bildeten.
Einige der Schwerpunkte waren: das Leben nach dem Tod, Gott und das Leid, Gottvergessenheit und das System der Nächstenliebe sowie das Problem des heutigen Kirchenbildes.
Wie passen die Glaubesgrundsätze in die heutige Zeit und wie weit hat sich unsere Gesellschaft davon entfernt? Im gemeinsamen Dialog wurden die Glaubensgrundsätze dem Verhalten in der heutigen Zeit gegenübergestellt. Dabei hinterfragten die Teilnehmer immer auch ihre eigene Einstellung und Handlungsweise. Letztendlich werden die vielfältigen Tätigkeiten der Malteser durch den Glauben jedes Einzelnen in dieser Gemeinschaft getragen.
Mit einer Eucharistiefeier in der Kapelle des Gertrudenstiftes wurde dieser Tag abgeschlossen.
Durch die Begegnung und Gespräche miteinander gingen die Teilnehmer mit neuen Impulsen für die Zukunft nach Hause. |
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Helfergrundausbildung 2/2012 |
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Helfergrundausbildung bei den Maltesern in Rheine
Am vergangenen Wochenende beendeten elf neue Helfer ihre Grundausbildung bei den Maltesern Rheine.
Die Teilnahme an der Helfergrundausbildung ist Voraussetzung für die Berufung zur Helferin/ zum Helfer im Malteser Hilfsdienst e.V. und für alle verbindlich, die im Auftrag der Malteser mit Menschen arbeiten, zum Beispiel als Ausbilder in der Breitenausbildung.
Die Kreis-Rettungshundestaffel der Malteser war mit vier Mitgliedern vertreten. Aus Rheine kamen drei neue Ausbilder, drei Mitglieder der Malteserjugend sowie ein Helfer.Insgesamt 32 Unterrichtsstunden umfasste die Grundausbildung. Den ersten Teil bildete ein Erste-Hilfe-Kurs mit acht Doppelstunden. Nachdem dieser von den Teilnehmern zuvor schon absolviert wurde, hatten sie bereits die Befähigung zum Ersthelfer erlangt.
Der zweite Teil begann am Samstagmorgen. Christoph Jungeblut, Ortsarzt und Ausbilder bei den Maltesern Rheine gab einen Einblick in die Geschichte des Malteser Ritterordens. Pfarrer Meinolf Winzeler, Ortspfarrer der Malteser Rheine, referierte anschliesssend über das Thema der geistig religiösen Grundlagen der Malteser. Am Nachmittag wurden Satzung und Leitfaden der Malteser vorgestellt und die richtige Kommunikation mit Patienten erarbeitet und geübt. Am Sonntagmorgen übernahm Pflegedozent Nölleke den Pflegeteil. Nicht nur theoretisch wurde der richtige Umgang mit Pflegebedürftigen behandelt, praktische Übungen ergänzten den Unterricht. Praxisnah wurden unter anderem die Handhabung von Rollstühlen, Unterstützung beim Bekleiden und das Umsetzen von Patienten geübt.

Ein wichtiges Thema am Nachmittag war die Unterweisung der Helfer in Rechts- und versicherungstechnische Grundlagen durch Ludger Baving, Geschäftsführer der Malteser Rheine. Rechte und Pflichten der Helfer, sowohl den Einsatzablauf selber als auch die Zeit nach dem Einsatz (Verschwiegenheitspflicht) betreffend, wurden dabei erklärt. Dazu gehörte natürlich auch die Regelung von Ansprüchen oder Haftung bei möglichen Unfällen.
Am Sonntagabend hatten alle elf Teilnehmer ihre Grundausbildung abgeschlossen. Damit dürfen die neuen Helferinnen und Helfer der Malteser jetzt ihre ersten Erfahrungen in der Praxis machen. Für die Zukunft stehen ihnen vielfältigen Angebote von internen Aus- und Fortbildungen offen.
Wenn auch Sie lernen wollen zu Pflegen oder Leben zu retten, kommen Sie zu uns.
In der Gemeinschaft der Malteser lernen auch Sie sicher zu helfen! |
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Ausbildung |
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Ihre Erste-Hilfe Ausbildung liegt schon lange zurück?
Sie fühlen sich unsicher, im Notfall, insbesondere bei einem Verkehrsunfall oder bei einem Kreislaufstillstand zu helfen?
Die Malteser machen Sie fit in Erster Hilfe!
Nähere Informationen hier> |
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Aktuelle Info |
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50 Jahre in Rheine
Ehrenamtliche Arbeit
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Hilfe am Nächsten
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