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Malteser Rheine

Jahresrückblick 2018

Das Jahr 2018

Getreu dem Motto: Bilder sagen mehr als 1.000 Worte möchten wir uns auf diesem Wege bei allen aktiven und Fördermitgliedern des Malteser e.V. Rheine ganz herzlich bedanken!

Wie Sie/Ihr an der Bildergalerie sehen können/könnt, haben wir ein aufregendes und erfolgreiches Jahr 2018 hinter uns liegen. Dieses ist nur dank Eurer und Ihrer Unterstützung möglich gewesen.

Ich möchte mich auch im Namen meiner Kollegen mit den Worten bedanken: "Dein Engagement ist unser Fundament!"

Herzliche Grüße

Holger Böse

Stadtbeauftragter

Herzlich Willkommen zum Jahresrückblick 2018.

Der erste Einsatz des Jahres rief in der Nacht auf den 21.01.2018 die EE-NRW-BMS-04 auf den Plan. Gegen 0:38 Uhr wurden die Kräfte aus den Orten Metelen, Ochtrup und Rheine per Funkmeldeempfänger mit dem Einsatzstichwort „MANV-2“ (Massenanfall an Verletzten der Stufe 2) zu der Lage nach Rheine-Mesum alarmiert.

Gegen 0:38 Uhr wurden am 21.01.2018 die Kräfte aus den Orten Metelen, Ochtrup und Rheine per Funkmeldeempfänger mit dem Einsatzstichwort „MANV-2“ (Massenanfall an Verletzten der Stufe 2) zu der Lage nach Rheine-Mesum alarmiert.

Vor Ort ereignete sich ein Wohnhausbrand in einer 12-Parteien Anlage. Da zwischenzeitlich von ca. 25 Patienten ausgegangen wurde, wurden die Kräfte der Malteser als Unterstützung mit alarmiert. Die Einsatzeinheit verblieb in Bereitstellung, bevor diese gegen 1:45 Uhr aufgelöst wurde.

Die Malteser aus Rheine waren mit 4 Fahrzeugen sowie 11 Helfern an dem Einsatz beteiligt.

Zu Karneval unterstützten wir mit unseren Rettungsmitteln (RTW, KTW) zum einen die Kollegen des DRK Mesum beim Karnevalumzug in Rheine-Hauenhorst als auch die Kollegen der Malteser Ochtrup beim dortigen Rosenmontagsumzug.

Ein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg, der bei Bauarbeiten am Zünder beschädigt wurde, beschäftige am Abend des 19.02.2018 die Kräfte der Malteser Katastrophenschutzeinheit EE-NRW-BMS-04, bestehend aus den Malteser Gliederungen Metelen, Ochtrup und Rheine.

Gegen 17:37 Uhr wurden die Kräfte mit dem Alarmstichwort „BTP-500“ (Betreuungsplatz 500 NRW, ausgelegt auf eine Betreuung von 500 Betroffenen für ins. 24 Stunden) in die Gesamtschule nach Lotte-Wersen alarmiert. Obwohl sich der Blindgänger auf niedersächsischem Gebiet in Osnabrück-Eversburg befand mussten auch Teile des auf nordrheinwestfälischem Gebiet befindlichen Lotte-Büren und Wersen evakuiert werden. Insgesamt 8.000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.

Vor Ort erhielten die Malteser den Auftrag, zusammen mit den Kräften der Feuerwehr, des THW, des DRK sowie den Johannitern eine Betreuungsstelle für die Betroffenen einzurichten und zu betreiben. Dieses Angebot wurde auch in der Spitze von 524 Betroffenen des Evakuierungsgebietes wahrgenommen. Die Malteser übernahmen hierbei die Versorgung mit Getränken und Warm-Verpflegung, die Einrichtung von Ruheräumen, die Unterstützung im Transport von Betroffenen sowie die Betreuung der evakuierten Kinder des Gebietes. Einsatzende an der heimischen Wache war gegen 3 Uhr am folgenden Morgen.

Anfang März ließen sich 2 Helfer aus den Reihen der Malteser Rheine im Bereich RUD (Realistische Unfalldarstellung) an dem Malteser Bildungszentrum Westfalen in Dortmund ausbilden.

„Die Realistische Unfalldarstellung ist ein Bereich der alle rettungsdienstlichen Ausbildungen und Übungen vielfach aufwertet“, so Stadtbeauftragter Holger Böse. „Unsere Helferinnen und Helfer können so mögliche Verletzungen in Übungen sehen, fühlen und adäquat sowie Patientenschonend behandeln. Der Lerneffekt ist um ein Vielfaches höher.“

Großer Bahnhof Anfang April bei den Malteser Rheine. Der Grund darf jeden Helfer freuen: der neue Kommandowagen wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell in Dienst gestellt und gesegnet.

Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen jungen gebrauchten Mercedes Vito, welcher bereits Ende 2017 angeschafft werden konnte. Es folgten zahlreiche Umbaumaßnahmen, so erhielt das neue Fahrzeug u. a. eine LED-Sondersignalanlage mit Front- und Heckblitzer, eine auffällige Beklebung sowie ein umfangreicher Innenumbau, wie der Einbau von Funk- und Kommunikationstechnik, einen Klapptisch sowie weitere Beleuchtung. „Lobend zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass der Umbau zu rund 80 % ehrenamtlich bewerkstelligt wurde“, erwähnt Christian Bornkessel, stellvertretender Stadtbeauftragter und Leiter der Notfallvorsorge bei den Malteser Rheine.

„Von Grund auf haben wir ein Fahrzeug ‚von der Stange‘ nach unseren Bedürfnissen umgebaut“, fügt Florian Wallenstein aus dem Vorbereitungsteam hinzu. „So wurde die komplette Stromversorgung für Funk- und Sondersignalanlage inklusive externer Lademöglichkeit sowie 2. Batterie nachträglich in ein Serienfahrzeug eingebaut und abgenommen. Da kommt einiges an Aufwand zusammen.“

Eingesetzt wird der neue „KdoW“ (Kommandowagen - so die offizielle Bezeichnung des Fahrzeuges) als Einsatzleitung auf Sanitätsdiensten unterschiedlichster Art, auf Einsätzen des Katastrophenschutzes und als Mannschaftswagen.

Mitte April machten sich insgesamt 27 Helferinnen und Helfer der Malteser Gliederungen Metelen, Ochtrup und Rheine auf den Weg nach Petershagen um am jährlichen Rettungsdienst-Fortbildungswochenende teilzunehmen.

Nachdem am Freitagabend eine Auffrischung des ABCDE-Schema (Schema zur Behandlung von Trauma-Patienten im Rettungsdienst) sowie eine Einweisung auf den Perfusor (eine elektrische Spritzenpumpe) durchgeführt wurden, stand am Samstag das Schwerpunktthema „Besondere Gefahren“ auf dem Programm. Im Focus stand dabei die Klassifizierung von Gefahrstoffen wie Sie im Alltag auf der Straße unterwegs sind – Stichwort Gefahrguttransporter. Aber auch der kleinen Rahmen wie Beispiele aus dem Versandgeschäft wurden betrachtet. Das erlernte Wissen konnte dann im Planspiel und Fallbeispielen umgesetzt werden. Abschluss bildete am Sonntag ein Vortrag zu gynäkologischen Notfällen sowie Geburtshilfe.

„Wir freuen uns dass das Fortbildungswochenende intensiv von unserem ehrenamtlichen Rettungsdienstlichen Personal wahrgenommen wird“, freut sich Florian Wallenstein aus dem Vorbereitungsteam. Stadtbeauftragter Holger Böse fügt noch hinzu: „Solche Veranstaltungen bilden einen großen Teil der vorgeschriebenen 30 Rettungsdienstlichen-Fortbildungsstunden, die jährlich absolviert werden müssen. Erfreulich ist auch das Helfer, welche nicht unter die Pflicht fallen, dieses Wochenende nutzten um die eigenen Erfahrungen auszuweiten.“

Am 18.04.2018 waren die Malteser Rheine zusammen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen der Malteser Metelen und Ochtrup im Rahmen der erweiterten Gefahrenabwehr ab 6 Uhr in der Früh im Einsatz.

Die Malteser Rheine waren mit Ihren Kräften dabei in zwei Aufgabenbereichen tätig: zum einem wurde mit einem Großteil der Mannschaft eine Betreuungsunterkunft in der Sporthalle der Elisabeth-Schule im Dorenkamp aufgebaut sowie betreiben. Zum anderen unterstützten die Malteser mit 2 Rettungs- sowie 1 Krankentransportwagen den Bereich Transport, der bereits geplant die Bewohnerinnen und Bewohner des Jacobi-Altenzentrums in die Betreuungsunterkunft in die Elisabeth-Sporthalle evakuierte.

Als gegen 10:40 Uhr bekannt wurde dass es sich bei dem Verdachtspunkt lediglich um Metall-Schrott handelte wurde nach dem Rücktransport der Bewohner des Altenzentrums die aufgebaute Unterkunft zurückgebaut, sodass die Helferinnen und Helfer in den Nachmittagsstunden in den Feierabend entlassen werden konnten.

Die Malteser Rheine waren mit 4 Fahrzeugen und 14 Helferinnen und Helfer im Bereich der Betreuungsunterkunft sowie 3 Fahrzeugen und 6 Helferinnen und Helfer im Bereich Transport eingesetzt, für deren Einsatz wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle ebenfalls bei allen Arbeitsgebern die unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für diesen Einsatz freigestellt haben!

Gestärkt gehen die Malteser aus dem Jahr 2017 heraus in das neue Jahr – so das Resümee dass alle Fachbereiche der Malteser Rheine nach der Jahreshauptversammlung ende April ziehen können. Die Jubilare freuten sich über die Ehrung zu einer "Runden" aktiven Mitgliedschaft

Mitte Mai stand dann das nächste Großereignis an: der 101. Deutsche Kathlolikentag in Münster (Westf.). Die Malteser dabei mittendrin.

Die Stadt des westfälischen Friedens bot dem 101. Deutschen Katholikentag eine beeindruckende Kulisse, finden die Malteser. Und für die Malteser war es ein Einsatz an der Stätte ihrer Gründung. 1953, vor 65 Jahren, begann der Malteser Hilfsdienst in Deutschland seine Arbeit in Münster. „Die Stadt hat den Besuchern viele nette Flecken zum Gespräch, Gebet und gemeinsamen Erleben geboten. Auch wir Malteser konnten einige Veranstaltungen auf dem Kirchentag besuchen und so das Gefühl erleben“, berichtet Dennis Steinigeweg, Pressesprecher der Malteser aus Rheine.

Die Rheinenser Malteser kümmerten sich um Aufbau und Organisation einer Teilnehmerunterkunft in einer Schule in Münster-Kinderhaus. Zusammen mit ihren Kollegen aus Metelen und Ochtrup betreuten die Malteser in Spitze 620 Übernachtungsgäste der Teilnehmerunterkunft, sorgten für genügend Brötchen beim Frühstück und für ein trockenes sowie warmes Plätzchen bei Nacht. Wohlbehalten und ein bisschen stolz zum Gelingen einer solchen Großveranstaltung beigetragen zu haben, waren sie am Sonntagabend wieder in Rheine eingetroffen.

„Wir selbst haben eine tolle Gemeinschaft erlebt. Nicht nur unter uns, sondern einfach mit hunderten Kollegen aus allen Teilen Deutschlands. Das schweißt zusammen und macht Lust auf die nächsten großen Einsätze“, berichtet Dennis Steinigeweg weiter. „Zum nächsten Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main wollen bereits wieder viele Helfer von uns mit in den Einsatz gehen.“

„It’s time to say goodbye“ – mit dieser bekannten Liedzeile verabschiedeten die Malteser Rheine am vergangenen Donnerstag ihren alten Krankentransportwagen (KTW), der über 15 Jahre lang ein treuer Wegbegleiter im Malteser Ortsverband war. Einst als Rettungswagen (RTW) in Dienst gestellt wurde das Fahrzeug zuletzt als KTW genutzt und war so Bestandteil der Sanitätsdienste und Fortbildungsabenden.

Als Nachfolger wurde ein gebrauchter Koffer-Rettungswagen auf Basis eines Mercedes Sprinter in Dienst gestellt. „Wir haben uns bewusst für ein Modell mit einem Kofferaufbau entschieden“, berichtet Florian Wallenstein aus dem Vorbereitungsteam. „Das Fahrzeug wird neben seiner Hauptaufgabe als KTW ebenfalls im Bedarfsfall zu einem 2. RTW mitsamt allen notwendigen medizinischen Ausrüstungsgegenständen aufgerüstet. Dafür bedarf es Platz, den ein handelsüblicher Kastenwagen heute kaum noch bietet. So können wir u. a. Groß-Sanitätsdienste wie die Rheiner Herbstkirmes besetzen.“ Technische Besonderheit ist neben der Ausführung als Koffer-Fahrzeug ebenfalls der zuschaltbare All-Rad Antrieb.

Um den neuen Aufgaben gerecht zu werden, erhielt das neue Fahrzeug vom Pastoralreferent Herrn Tobias Plien der Kirchengemeine St. Antonius zu Padua den geistlichen Segen. Mit den Worten einer bekannten Bibelstelle „das Weizenkorn muss sterben, um zu leben“ des Johannes-Evangeliums verglich er den Austausch des Fahrzeuges und wünschte allen anwesenden Helferinnen und Helfern viel Freude mit dem neuen Fahrzeug. „Es soll die Hilfe dorthin bringen, wo Sie gebraucht wird.“

Im Juni standen dann die Zeichen auf "Abstimmen" für den Wettbewerb Sparda-Leuchtfeuer. Es galt möglichst viele Stimmen für eine Förderung der Sparda Bank West e. G. zu sammeln. Die Malteser Rheine erhielten hierbei den Filialpres, der mit ins. 1.000,- € notiert ist.

Auch der 60 Geburtstag, der im Angust geplant ist, warf immer größere Schatten vorraus.

Mitte August wurde dann einmal mehr die Hilfe der Malteser Einsatzeinheit gebraucht: die Gefahrgut-Lage in einem Rheinenser Industriegebiet brachte in der Nacht vom 14.08. - 15.08.2018 die Kräfte von Feuerwehr sowie Malteser aus den Orten Metelen, Ochtrup und Rheine auf den Plan.

In einer Industrieanlage kam es am frühen Abend des 14.08.2018 zu einem Brand an einem Gabelstapler. Während der Löscharbeiten wurden Beschädigungen an mehreren 1.000 Literfässern mit einem Pflanzenschutzmittel festgestellt. Da die Beseitigung dieses Schadens mehrere Stunden und das Wissen der ABC- und Gefahrgut-Einheiten der Feuerwehr Emsdetten, Ibbenbüren sowie Rheine in Anspruch nahm, wurden gegen 22:20 Uhr die Kräfte der Malteser mit dem Alarmstichwort „Verpflegungseinsatz“ in die Lage in das Rheinenser Industriegebiet alarmiert.

Vor Ort übernahmen die Malteser außerhalb des Gefahrenbereiches die Zubereitung und Ausgabe einer Warm-Verpflegung sowie die Ausgabe von kühlen Getränken an die etwa 90 eingesetzten Wehrleute. Gegen 2:15 Uhr konnten die Kräfte mit dem Rückbau der Ausgabestelle beginnen.

Der 18.08.2018 – kein Samstag wie jeder andere. Doch kein großer Sanitätsdienst beschäftigt die Kräfte der Malteser Rheine, sondern der 60. Geburtstag der Hilfsorganisation am Standort Rheine steht auf dem Programm. Dies haben die Malteser zum Anlass genommen mit der Bevölkerung sowie unter den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu feiern.

So wurde bereits früh morgens auf dem Emstorplatz gewerkelt und an allen Ecken wuchsen die Angebote empor. So baute die Malteser Jugend in Ihrem Bereich zu Ihrem 20. Jährigen Bestehen ein Bastelangebot sowie eine Hüpfburg auf, besondere Einsatzfahrzeuge wie ein Einsatzleitwagen, stationiert bei den Maltesern in Drensteinfurt, der Gerätewagen Sanitätsdienst der Kollegen der Malteser Ochtrup sowie der Gerätewagen Licht von den Maltesern Georgsmarienhütte bezogen Stellung und eine Showfläche für die Präsentation von Schauübungen wurde abgegrenzt. Hier zeigten die Malteser eindrucksvoll, wie Einsätze ablaufen – z.B. bei einem Fahrradunfall, einer Verpuffung beim Grillen sowie ein Unfall mit einem Longboard, um allen Interessierten das Können des Hilfsdienstes zu zeigen und mit interessanten Informationen zu versorgen.

Auch der Fanfarenzug des BSV Schüttorf ließ es sich nicht nehmen die Veranstaltung mit einem Ständchen zu untermalen.

Impressionen des Geburtstags.

Am Abend wurde dann im kleineren Kreis weiter gefeiert. Nach einem Wortgottesdienst, gehalten vom Stadtseelsorger Meinolf Winzeler der Kirchengemeine St. Antonius zu Padua, und den Grußworten der Gäste aus Stadtverwaltung, Feuerwehr Rheine, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz sowie dem Johanniter Regionalverband Münsterland Soest wurden einige Helfern geehrt.

Eine weitere besondere Ehrung wurde den Helfern Michael Steinigeweg für die Koordination, Planung und Durchführung im Bereich Sanitätsdienste sowie Florian Wallenstein für die Kontrolle, Pflege und Wartung des medizinischen Equipments und dem technischen Ausbau der Fahrzeuge im Fuhrpark zuteil. Sie erhielten durch Herrn Herzog von Croy die bronzene Verdienstmedaille des souveränen Malteser Ritterordens als Ehrung und Anerkennung für Ihre geleistete Arbeit in den verschiedenen Bereichen des Malteser Hilfsdienstes in Rheine.

Noch immer leuchten die Augen der Rheinenser Pilger, die mit dem Malteser Hilfsdienst eine Woche lang in Rom waren, berichtet Thomas Fecker von den Maltesern. Er hatte als verantwortlicher Leiter die diözesane Gruppe auf der größten deutschen Rom-Wallfahrt für Menschen mit Behinderung angeführt. „Wir haben auf dem Petersplatz mit Tausenden anderen Menschen eine heilige Messe gefeiert, einige von Roms Sehenswürdigkeiten erkundet und sind durch die Woche eine tolle Gemeinschaft geworden“, freut sich Fecker. Insgesamt mehr als 800 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands umfasste die Malteser Pilgergruppe.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Wallfahrer, die wegen ihrer körperlichen Behinderungen auf die zum Teil intensive Betreuung oder gar Pflege angewiesen waren, von der Hilfsbereitschaft untereinander. „Die ehrenamtlichen Helfer, die sich für die Wallfahrt frei nehmen und die kranken oder mobil sehr eingeschränkten Teilnehmer stützen, im Rollstuhl fahren, für viele Kleinigkeiten laufen oder auch des nachts pflegen, sind die Säulen dieser Pilgerreise“, weiß Fecker.

Fecker ist überzeugt: „Den Geist der Wallfahrt, die unter dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heißen“ stand, nehmen wir Teilnehmer mit nach Hause und tragen ihn hoffentlich noch lange im Herzen.“ Fotos von den Stationen gibt es jedenfalls reichlich. Auch sie sorgen dafür, dass die Teilnehmer aus dem Bistum Münster in den nächsten Monaten sich noch an die Ewige Stadt erinnern.

976 ehrenamtliche Stunden im Sanitätsdienst – das ist die Zahl der diesjährigen Herbstkirmes Rheine bei den Maltesern Rheine. 976 Stunden, in denen die Kräfte auf den Kirmesplätzen zwischen Mandelduft und Fahrgeschäft Geschrei für alle medizinischen Notfälle und Fragen der Besucher zur Verfügung standen und gehandelt haben wenn es darauf ankam.

„Wir können stolz auf die Leistung unserer Helferinnen und Helfer sein“, berichtet Holger Böse, Stadtbeauftragter der Malteser Rheine. „Eine solche Großbelastung ist auch für uns als ehrenamtlicher Verein nicht alltäglich, daher danken wir allen Helferinnen und Helfern die ihre Freizeit im ehrenamtlichen Dienst verbracht haben.“ Michael Steinigeweg aus dem Fachbereich Sanitätsdienst fügt noch hinzu: „Herbstkirmes Rheine ist für uns und für die Emsstadt immer eine besondere Sache. So gilt es hier die beiden räumlich getrennten Kirmesplätze Elisabeth- und Emstorplatz mit je einem Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einer Sanitätsstation, Erstversorgungstrupps und einem Einsatzleiter vor Ort zu besetzen. Zusätzlich teilen sich die Teams der beiden Plätze die Versorgung der Innenstadt. Da kommt einiges an Planungsarbeit und Absprachen im Bereich Personal, Material und Logistik zusammen. Diese Stunden sind noch nicht in den Dienststunden mit eingerechnet und kommen nochmal on top.“

Insgesamt blicken die Malteser mit rund 50 Hilfeleistungen sowie 20 Paitententransporten in ein Krankenhaus auf eine Herbstkirmes mit durchschnittlichen Werten zurück.

Die Malteser Rheine bedanken sich an dieser Stelle auch bei allen nicht Rheinenser Kräften, die bei der Herbstkirmes unterstützt haben. Dabei geht der Dank an das DRK Rheine und Neuenkirchen, die DLRG Lingen und Neuenkirchen sowie an die Malteser aus Ahaus-Alstätte, Ahlen, Bochum, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Haltern am See, Lingen, Papenburg, Metelen und Telgte.

Erfreulicher Besuch hat sich bei den Maltesern in Rheine ende Oktober eingefunden. Die Filialleiterin der Sparda-Bank West e. G. am Standort Rheine, Frau Brigitte Scheuer, hatte sich angekündigt, um die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit dem Filialpreis des Wettbewerbes Sparda-Leuchtfeuer 2018 auszuzeichnen.

Und wie authentisch eine geschminkte Wunde doch wirkt, davon konnte sich der Besuch gleich vor Ort überzeugen und stellte überzeugend fest dass jede Unterstützung im Lernen und Anwenden des Erlernten für die ehrenamtlichen Kräfte eine wichtige Stütze ist, um im Notfall richtig zu handeln. „Wir freuen uns zudem mit unserem Filialpreis, der mit 1.000,- € notiert ist, einen Verein in unserer Stadt auszeichnen zu können“, so Scheuer weiter.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE02 3706 0120 1201 2148 03  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7