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Malteser Rheine

Fortbildungswochenende der Malteser in Xanten

Traditionelles Fortbildungswochenende bot ein beites Spektrum an Themen

11.04.2016
Die Teilnehmer der Malteser Metelen, Ochtrup und Rheine beim RD-Fortbildungswochenende in Xanten

Für die Helfer der Malteser in Rheine und ihrer Kollegen aus Ochtrup und Metelen ist es mittlerweile bereits Tradition, dass einmal jährlich ein Fortbildungswochenende angeboten wird. In diesem Jahr verschlug es die 24 Helfer nach Xanten. In der dortigen Jugendherberge wurde den Teilnehmern ein breites Spektrum an Fortbildung angeboten.

Alle Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten sind verpflichtet jährlich mindestens 30 Fortbildungsstunden nachzuweisen. Das ist natürlich für die meist ehrenamtlichen Helfer oft zeitlich schwer. Deshalb bieten die Malteser in Rheine die Möglichkeit fast die Hälfte der geforderten Stunden innerhalb eines Wochenendes zu erreichen.

Nach der Anreise am Freitag und einem gemeinsamen Abendessen startete das Fortbildungswochende mit Stationsausbildungen zum Thema Basismaßnahmen und Megacode Training. Bei dem Megacode Training konnten die Teilnehmer in Teamarbeit ihre Fertigkeiten im Bereich der Reanimation auffrischen. Neben Vorträgen zu den Themen Gefahren an der Einsatzstelle und Aufbau und Erkrankungen des Abdomen, bot der Samstag Praxistraining.  In zwei mit gemischten Qualifikationen aufgeteilten Gruppen wurden Szenarien bearbeitet die im Rettungsdienst oder bei Sanitätsdiensten auftreten können. Bei allen Szenarien schlüpften die Teilnehmer bei der Versorgung in unterschiedlichen Rollen. So war z.B. der Rettungsassistent mal Teil des Sanitätsdienstpersonals und der Sanitäter der Transportführer auf dem RTW. Szenarien waren z.B. ein Herzinfarkt, ein gestürzter Motoradfahrer oder eine Kohlenmonoxidvergiftung.

Im Anschluss an die Stationsausbildung folgte eine Gemeinschaftliche Übung in deren Rahmen die Helfer mit der Versorgung mehrerer Verletzten konfrontiert wurden. Neben der Erstversorgung der Verletzten hatten die Teilnehmer die Aufgabe eine grobe „Einsatzstellenorganisation“ umzusetzen und Einsatzkräfte nachzufordern. Am Sonntagnachmittag machten sich die Teilnehmer nach einem erfolgreichen Wochenende auf den Heimweg in die jeweiligen Orte.

„Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder ein Fortbildungswochenende anbieten zu können“, so das Planungsteam. Das wäre dann das 10 jährige Jubiläum in der Geschichte der Fortbildungswochenenden, angefangen im Jahre 2007 in Emden an dem damals 9 Helfer teilnahmen.


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