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Malteser Rheine

Malteser bei Großevakuierung im Einsatz

Reduzierung der Verdachtspunkte ermöglicht unkomplizierten Einsatzverlauf

21.09.2020
Zur Unterstützung waren die Malteser aus Metelen, Ochtrup und Rheine in Münster im Einsatz. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe erkundigt sich bei den Einsatzkräften.

Rheine / Münster (Westf.). Am Sonntag, 20.09.2020, befanden sich die Malteser aus Rheine als Teil der Katastophenschutzeinheit EE-NRW-BMS-04 zur Unterstützung in Münster (Westf.) im Einsatz. Grund hierfür waren fünf vermutete Blindgänger im Stadtteil Mauritz.

 

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus Metelen und Ochtrup verlegten die Malteser ihre Einsatzeinheit im Rahmen der Gefahrenabwehr nach Münster und betrieben dort eine von sechs Betreuungsstellen. Ferner wurden mehrere Krankentransportwagen (KTW) für den Transport immobilier Betroffener betrieben. Insgesamt galt es am Sonntag, rund 16.000 Betroffene zu evakuieren, hierunter fielen u. a. mehrere Pflegeheime, ein Hospiz und Teile des St.-Franziskus-Hospitals.

 

„Glücklicherweise sind viele Betroffene bei Verwandten oder Bekannten außerhalb des Sperrgebiets untergekommen und mussten die Betreuungsangebote nicht in Anspruch nehmen.“, berichtet Zugführer Manfred Meyer von den Maltesern in Metelen. „Das erleichterte uns die Unterbringung und Einhaltung der COVID-19-Schutzvorschriften enorm!“, fügt Verbandsführer Alexander Kipp aus Ochtrup hinzu.

 

Glücklicherweise konnten die anfänglich fünf Verdachtsfälle auf zwei tatsächliche Blindgänger reduziert werden, sodass sich die Malteser über einen schnelleren und unkomplizierten Einsatzverlauf freuen konnten. Denn für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hatte der Einsatz bereits in den frühen Morgenstunden begonnen um sich pünktlich um 6.00 Uhr morgens im Bereitstellungsraum in Münster einfinden zu können. Nach den erfolgreichen Entschärfungen der zwei Blindgänger konnte bereits um 13.00 Uhr Entwarnung gegeben und mit der Rückführung der Betroffenen begonnen werden, sodass der Einsatz gegen 15.00 Uhr nach erfolgtem Rückbau beendet werden und die Einsatzeinheit zurück in ihre Teilstandorte verlegt werden konnte.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Münsteraner Hilfsorganisationen sowie der Berufsfeuerwehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Stadt Münster für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Die Malteser aus Rheine waren mit 4 Fahrzeugen sowie 6 Helferinnen und Helfern im Einsatz.

 

Weitere Informationen zu diesem Einsatz finden Sie auf den Internetangeboten der Stadt Münster, der Nord-West-Media TV sowie den Westfälischen Nachrichten.

 

Weitere Informationen


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