Der Januar als Monat der Weiterbildung

Gruppenfoto der CBRN Teilnehmer in Schutzbekleidung
Die Teilnehmer des CBRN Kurses in Emsdetten im so genannten Overgarment
Anlegen der Schutzbekleidung
Das kontaminationsfreie an- und ablegen von verschiedenster Schutzbekleidung füllte den praktischen Teil der CBRN-Ausbildung.
Planspiel
Auch per Planspiel wurde auf die CBRN Gefahren eingegangen.

Der Januar ist für die Malteser in Rheine traditionell ein guter Monat für Aus- und Fortbildung. Gleich mehrere Schulungen und Fortbildungsangebote haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den vergangenen Tagen besucht – weitere stehen noch an.

Bereits beim ersten Dienstabend des neuen Jahres am 8. Januar stand eine wichtige Pflichtunterweisung auf dem Programm: die jährliche Schulung zur Nutzung der Sonder- und Wegerechte im Straßenverkehr, also der Einsatz von Blaulicht und Martinshorn. Darüber hinaus wurden Neuerungen der Straßenverkehrsordnung vorgestellt und die Transportorganisation bei einem möglichen Massenanfall von Verletzten im Kreis Steinfurt aufgefrischt.

Am darauffolgenden Wochenende nahmen zwei Helfer aus Rheine an einer Fortbildung zum Thema chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahren (CBRN) in Emsdetten teil. Im Mittelpunkt standen das Erkennen entsprechender Gefahrenlagen sowie die notwendigen Schutzmaßnahmen für Einsatzkräfte und betroffene Personen. In praktischen Übungen trainierten die Teilnehmenden unter anderem das Anlegen der speziellen Schutzbekleidung und erprobten ihr Wissen in einem Planspiel.
„Wir hoffen, dass wir die Inhalte dieses Kurses trotz der aktuellen weltlichen Lage niemals anwenden müssen“, fasst Gruppenführer und Teilnehmer Dennis Steinigeweg zusammen. „Umso wichtiger ist es jedoch zu wissen, dass sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch der Bund entsprechende Konzepte entwickelt, an die heutige Zeit angepasst und das notwendige Material auf den aktuellen Stand gebracht haben und noch bringen werden.“

Zum Abschluss des Monats stehen für zwei weitere Helfer aus dem Rheiner Ortsverein noch Fortbildungen im Bereich Rettungsdienst bei den Kollegen in Ochtrup an. Wie ihre hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen sind auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte verpflichtet, jährlich mindestens 30 Stunden Fortbildung nachzuweisen. Weitere 4 Junghelfer starten zudem mit ihrer Ausbildung zum Einsatzsanitäter - ein wichtiger Beitrag zur Qualität und Sicherheit der Hilfeleistungen.